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Forschung & Projekte

Desalution – Meeresschutz und grüne Wasserstoffproduktion – Reduzierung des voraussichtlichen Salzlake-Eintrags in die Nordsee

In diesem Projekt soll demonstriert werden, dass sich mit Hilfe einer biologischen Vorentsalzung die Menge an anfallender Salzlake für die Herstellung von Wasserstoff signifikant reduzieren lässt.

Das Projekt demonstriert ein biologisches Verfahren zur Entsalzung mittels Algen, das bereits im Labormaßstab erfolgreich getestet wurde. Ziel ist es, die anfallende Salzlake bei der Wasserstoffherstellung signifikant zu reduzieren. Im vorliegenden Projekt werden zwei Schwerpunkte untersucht: die Optimierung des Energiebedarfs für LED-Beleuchtung durch innovative Lichttechnik (z. B. extrudiertes Akryl) sowie Verwertungsmöglichkeiten der salzbeladenen Algenbiomasse mittels grüner Extraktionsmethoden.

In enger Zusammenarbeit mit Praxispartnern wird ein LED-Steuerungsplan entwickelt und die Regenerierbarkeit der Biomasse untersucht. Gleichzeitig wird geprüft, ob sich Salze schonend von den Algenzellen trennen lassen, um die Biomasse mehrfach nutzen zu können. Das Projekt ist Teil einer durch die Metropolregion Nordwest und Helmholtz geförderten Demonstrator-Anlage im Weser-Mündungsgebiet mit Standort auf dem Kronos Gelände in Nordenham. Es soll dazu beitragen, den wachsenden Wasserbedarf durch die Wasserstoffproduktion zu decken, ohne Ökosysteme durch große Salzlakemengen zu belasten.

Bei diesem Projekt handelt es sich um ein Nachfolgeprojekt von BioLDESal.

Laufzeit: Das Projekt läuft bis zum 15.12.2027

Projektpartner: AWI, EWE, Umweltbüro

Projektleitung Konsortium: Prof. Dr. Stephan Ende

Ansprechpartnerinnen: Minori Matoba, Karen Stamm

Kontakt: izw@oowv.de

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Förderung des Projekts

Das Projekt wird gefördert von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU).