DesalZero4H2 – Integrierte Meer- und Brackwasserentsalzung mit Zero Liquid Discharge für die grüne Wasserstoff-Produktion
Kern ist die Entwicklung, Optimierung und Demonstration eines innovativen Gesamtsystems, das die Abwärme der Elektrolyse nutzt, um die Wasseraufbereitung effizient mit der Wasserstoffproduktion zu verknüpfen. Im Sinne der Zero Liquid Discharge (ZLD)-Strategie wird das Konzentrat bis zum Feststoff konzentriert, wodurch die Wasserausbeute maximiert wird und Soleeinleitungen in Küsten- und Binnenökosysteme entfallen. Die Feststoffe werden im Sinne der Kreislaufwirtschaft auf Verwertungsmöglichkeiten geprüft.
Das Verbundprojekt DesalZero4H2 adressiert Nutzungskonflikte um Grundwasser und soll ressourceneffiziente Lösungen für die Kopplung von Wasser- und Energiesystemen im Hochlauf der grünen Wasserstoffwirtschaft schaffen. Anstelle von Trinkwasser aus wertvollen Grundwasserressourcen sollen Meer- und Oberflächengewässer als alternative Ressourcen erschlossen werden und chemikalienfrei zu Reinstwasser aufbereitet.
Da mit der zunehmenden Nutzung alternativer Ressourcen die Entsorgung der in der Aufbereitung entstehenden Konzentrate höhere Relevanz erhält, verfolgt das Projekt zudem einen Zero-Liquid-Discharge(ZLD)-Ansatz. Ziel ist es alle anfallenden Abwasserströme in Feststoffe umzuwandeln, um diese verwerten oder entsorgen zu könne, womit die Einleitung von flüssigen Abwasserströmen vermieden werden kann.
| Projekt-Eckdaten | |
|---|---|
| Laufzeit | Das Projekt läuft von Juli 2026 bis Juni 2029 |
| Rolle des OOWV | Partner |
| Projektpartner | Universität Bremen, Technische Thermodynamik Fraunhofer-Institut für Windenergiesysteme IWES Taprogge Gesellschaft mbH |
| Projektleitung Konsortium | Universität Bremen, Fachgebiet Technische Thermodynamik |
| Fördermittelgeber | Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) |
| Ansprechpartner | Minori Matoba, Silke Mollenhauer |
| Kontakt | izw@oowv.de |
Förderung des Projekts
Das Projekt wird gefördert durch das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR).