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Veröffentlicht am 27. März 2026
Pressemitteilung

Wittmund, Friedeburg, Jever und Schortens: Warum der OOWV in der Region mehr Wasser fördern möchte

Friedeburg/Wittmund/Jever/Schortens. Um die Wasserversorgung in der Region durch das Wasserwerk Sandelermöns langfristig sicherzustellen, soll künftig in einem Gebiet zwischen Wittmund, Friedeburg, Jever und Schortens mehr Grundwasser gefördert werden.

Um die Hintergründe und den aktuellen Stand des entsprechenden wasserrechtlichen Projektes geht es in einer öffentlichen Veranstaltung am 14. April in der Gaststätte Bender in Upschört (Gemeinde Friedeburg). Hierzu lädt der Oldenburgisch-Ostfriesische Wasserverband (OOWV) interessierte Bürgerinnen und Bürger ein. Einlass ist ab 19:30 Uhr, der Beginn ist für 19:45 Uhr vorgesehen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Der OOWV wird an dem Abend einen Überblick über die wasserrechtlichen Antragunterlagen geben sowie über mögliche Auswirkungen der angestrebten höheren Grundwasserförderung berichten – und warum diese im Einklang mit Natur- und Wasserhaushalt nachhaltig möglich ist.

Wasser bedenkenlos trinken

Ziel: Fördermenge auf bis zu 13 Millionen Kubikmeter pro Jahr zu erhöhen

Für das Wasserwerk Sandelermöns besteht derzeit eine bis zum 30. November 2027 befristete wasserrechtliche Zulassung des Landkreises Friesland, bis zu zehn Millionen Kubikmeter Grundwasser pro Jahr zu fördern. Im Landkreis Wittmund befinden sich 13 Brunnen, im Landkreis Friesland zwölf Brunnen sowie das Wasserwerk Sandelermöns. Auf Grundlage hydrogeologischer Untersuchungen sieht der OOWV die Möglichkeit, die Fördermenge auf bis zu 13 Millionen Kubikmeter pro Jahr zu erhöhen. Die beantragte Anpassung ist unter anderem eine Reaktion auf allgemein gestiegene Wasserbedarfe der Kundinnen und Kunden.

Im Anschluss an die Erläuterungen besteht die Gelegenheit, Fragen zu stellen und mit Vertreterinnen und Vertretern des OOWV ins Gespräch zu kommen. Ansprechpartner sind unter anderem Dr. Frank Ahlhorn (als Abteilungsleiter beim OOWV für Wasserbewirtschaftung und Wasserrechte verantwortlich) und Projektleiter Michael Howahr.

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