Laufende Projekte

Betreiberpartnerschaft

Laufzeit: 01.02.2022 – 31.10.2023
Fördergeber: BMZ
Inhalt: Der OOWV zusammen mit dem Wupperverband und dem südafrikanischen Wasserversorger Buffalo City Metropolitan Municipality sind Teil des Pilotprojektes „Betreiberplattform“. Innerhalb dieses Projektes haben unterschiedliche Wasserver- und -entsorger aus Deutschland die Chance, mit Partnern aus dem globalen Süden auf Augenhöhe gemeinsam Probleme zu bearbeiten.
Hauptschwerpunkt dieser Partnerschaft ist es, die Anpassung an den Klimawandel nachhaltig umzusetzen und von- und miteinander zu lernen. Dazu wurden vier Arbeitsgruppen gebildet, die Themen der Trinkwasserversorgung (Neukonzeption der Trinkwasserversorgung), der Abwasserentsorgung (Betriebstagebuch und Schulungsdatenbank), der Digitalisierung (Asset Register) sowie der Umweltbildung (Wassersensibilität erzeugen durch Veranstaltungen zum intern. Wassertag) bearbeiten. Für die südafrikanischen Partner sind zudem eine alternde Infrastruktur, das sinkende Wasserdargebot und hohe Wasserverluste weitere Problemlagen in ihrer Arbeit. Diesen Themen widmen sich die Projektpartner gemeinsam im Projekt.
Hintergrund der Kooperation mit BCMM ist die Partnerschaft zwischen der Provinz Eastern Cape und Niedersachen, die seit 1995 besteht und stetig ausgebaut wird. So entstand auch eine Klimapartnerschaft zwischen Oldenburg und Buffalo City Municipality im Jahr 2013.
Die „Betreiberplattform“ wird durch das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) finanziert und als Kooperationsprojekt der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) und der Engagement Global (EG) mit ihrer Servicestelle Kommunen in der Einen Welt (SKEW) umgesetzt. Die Entwicklung und Durchführung der Betreiberplattform erfolgt in Zusammenarbeit mit dem Verband Kommunaler Unternehmen (VKU) und der German Water Partnership (GWP). Neben dem OOWV beteiligen sich die Wasserver- und Abwasserentsorger Gelsenwasser, Hamburg Wasser und Dresdner Abwasserbetriebe als Leadpartner an diesem Projekt. Zusammen mit den internationalen Partnern aus Sambia, Jordanien, der Ukraine und Südafrika haben die Betreiber die Chance, sich auf Augenhöhe über unterschiedliche Themen der Wasserwirtschaft auszutauschen.
Projektpartner: Buffalo City Metro Municipality, Wupperverband

Weitere Informationen:
Webseite Betreiberplattform


SiTReg

Laufzeit: 02.05.2022 - 30.09.2023
Fördergeber: Metropolregion Nordwest
Inhalt: Das Projekt SiTReg (Sichere Trinkwasserversorgung in der Metropolregion Nordwest) hat die Entwicklung und beispielhafte Erprobung von kurzfristigen und kleinräumigen Trinkwasserbedarfsprognosen für private Haushalte zum Ziel. Konkret soll ein digitales Tool entwickelt werden, welches dabei hilft, zukünftig den Trinkwasserbedarf kleinräumig differenziert, etwa auf Quartiersebene, vorherzusagen. Dafür werden Wasserverbrauchs-, Demografie- und Klimadaten intelligent miteinander verknüpft.
Projektpartner: Die Wasserversorger swb, Wasserverband Wesermünde und Wasser- und Abwasserverband Osterholz sowie die Kommunen Zetel, Loxstedt, Hambergen, Berne, Ganderkesee, Bassum, Twistringen und Stadt Bremen.

Weitere Informationen:
Pressemitteilung SiTReg August 2012


BaltAqua

Laufzeit: 01.09.2021 – 28.02.2023
Fördergeber: Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU)
Inhalt: Ziel des Projektes BaltAqua ist die Initiierung und der Aufbau eines Netzwerks mit wasserwirtschaftlichen Akteuren aus den baltischen Staaten Estland, Lettland und Litauen. Gemeinsam sollen zukunftsorientierte Themen identifiziert und Handlungsfelder für Kooperations- und Austauschprojekte erarbeitet werden. Themen wie z.B. Klimawandelanpassung, Ressourceneffizienz und Digitalisierung bieten Ausgangspunkte für Wissenstransfer und kooperative Lösungen. Über die Projektlaufzeit hinaus wird eine langfristige und projektbasierte Kooperation mit dem baltischen Raum angestrebt.
Projektpartner: COAST - Zentrum für Umwelt- und Nachhaltigkeitsforschung an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg

English project outline


LifeGRID

Laufzeit: Juni 2021 - November 2022
Fördergeber: SifoLIFE
Inhalt:Im Projekt LifeGRID soll im Landkreis Wesermarsch der Schutz vulnerabler Bevölkerungsgruppen vor Hochwasser und Stromausfall durch neue Versorgungskonzepte verbessert werden. Ziel ist es, innovative Konzepte unter Einsatz von stromversorgten regionalen Bereichen zu erarbeiten um im Notfall insbesondere Menschen zu versorgen bzw. in alternative Unterkünfte zu verlegen, die beatmet werden müssen.
Projektpartner:
Jade Hochschule Wilhelmshaven/Oldenburg/Elsfleth - Standort Oldenburg
Landkreis Wesermarsch - Brake
Assoziierte Partner: DRK Kreisverband Wesermarsch e.V., ImmerDa GmbH, EWE Netz GmbH, OOWV, Lokale Aktionsgruppe LEADER "Wesermarsch in Bewegung"


Fuzzy Regler

Laufzeit: 01.11.2020 – 31.10.2023
Fördergeber: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi)
Inhalt:
Thema des Projektes ist die Steigerung der Energie- und Prozesseffizienz durch Einbringung der genau notwendigen Menge an Sauerstoff für die Nitrifikation. Die notwendige Menge an Sauerstoff ist von diversen Umweltparametern (Außentemperatur, Salzkonzentration, Art der Belüftungseinrichtung, Zusammensetzung des Abwassers) abhängig. Dieses soll mit Hilfe eines neuen Regelalgorithmus, der adaptiven Fuzzy-Regelung, ermittelt werden.
Federführende Projektpartner:
IAT Universität Bremen (Koordination)


InnovatiON

Laufzeit: 01.02.2021 – 31.01.2024
Fördergeber: Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)
Inhalt: Der globale Wasserbedarf steigt stetig und die wenigen Süßwasserressourcen wecken ein weltweites Interesse an effizienten Verfahren zur Entsalzung.
Im Projekt InnovatiON wird ein energieeffizientes und selektives Entsalzungsverfahren entwickelt zur gezielten Entfernung von monovalenten Ionen aus salzhaltigen Grund- und Oberflächenwasser.
Feldführender Projektpartner: Technische Universität Dresden

Weitere Informationen:
www.innovat-ion.de/


FITWAS

Laufzeit: 01.02.2021 - 31.01.2024
Fördergeber:  Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)
Inhalt: Das Projekt FITWAS beschäftigt sich mit der Wiederverwendung von Filterspülwässern aus der Grundwasseraufbereitung um die Verfügbarkeit von Trinkwasser zu erhöhen und das Verwertungspotenzial des Filterschlamms zu heben.
Feldführende Projektpartner: DVGW Forschungsstelle TUHH


WaterStart - Start- und Sondierungsprojekt für eine zukünftige deutsch-niederländische Wasserzusammenarbeite

Laufzeit: 01.09.2019 - 31.01.2022
Fördergeber: EU INTERREG A
Inhalt: Ziel des Projekts WaterSTart ist die Vorbereitung einer strukturierten deutsch-niederländischen Zusammenarbeit im Bereich Wasserversorgung und Wassermanagement. Perspektivisch soll ein grenzüberschreitendes Kompetenznetzwerk für die Wasserwirtschaft in der Ems Dollart Region aufgebaut werden, aus dem technologische und gesellschaftlich relevante Innovationen hervorgehen für den zukünftigen Umgang mit Wasser.
Partner: Water Alliance, Agora 4, 8934 CJ Leeuwarden,

Weitere Informationen:
Webseite wateralliance.nl


CATCH - Water sensitive Cities: the Answer To Challenges of extreme weather events

Laufzeit: 01.07.2017 - 31.12.2022
Inhalt: Dieses Projekt beschäftigt sich mit den Folgen von Extremwetterereignissen in mittelgroßen Städten. Mit dem Klimawandel wird es immer häufiger zu Überflutungen durch Starkregen kommen, welche großen Schaden anrichten und das Verkehrsnetz außer Kraft setzen können. Für solche Fälle sollen Maßnahmen, entscheidungsunterstützende Systeme und Handlungsempfehlungen entwickelt werden. Der OOWV arbeitet am Beispiel der Stadt Oldenburg an einem Verkehrsleitsystem für den Starkregenfall.

Weitere Informationen:
http://northsearegion.eu/catch/


Top soil and water - The climate challenge in the near subsurface

Laufzeit:  01.12.2015 - 31.12.2021
Fördergeber: EU INTERREG VB
Inhalt: Thema des Projektes ist die Bewirtschaftung des oberen 30m des Bodens, seine Beziehung zum Grundwasser sowie die Wechselwirkungen und Herausforderungen, die sich hieraus ergeben. Dazu wird es in Zusammenarbeit mit Landwirten vor Ort zur Identifikation von Maßnahmen zur angepassten Bearbeitung von empfindlichen Böden kommen.
Federführender Projektpartner: Region Midtjylland, Dänemark (Region Midtjylland, Emil Møllers Gade 41, 8700 Horsens, Denmark, +45 78411935, www.rm.dk)

Weitere Informationen:
http://www.northsearegion.eu/topsoil/about/

Animationsfilm:
https://www.youtube.com/watch?v=m-klIesDBu0


NuReDrain: Nutrients Removal and Recovery from Drainage Water / Nährstofffilterung und Wiedergewinnung aus Dränwasser

Laufzeit: 03.10.2016 - 29.09.2021
Fördergeber: EU INTERREG VB
Inhalt: Ziel des Projekts ist es, mehrere technische Lösungen zu zeigen, um dem Dränwasser
von landwirtschaftlichen Flächen, Gewächshausabwässern und Teichzuflüssen
Phosphor (P) und Stickstoff (N), zu entziehen. Viele dieser Techniken haben ihre
Effizienz beim N- und P-Entzug bereits im Labor in im kleinen Maßstab bewiesen.
Nun soll der Wirkungsgrad unter Feldbedingungen getestet werden. Der OOWV beteiligt sich an dem Projekt mit der Fallstudienregion „Ahlhorner Fischteiche / Quellgebiet Lethe“
Federführender Projektpartner: VITO, Belgium (VITO, Graaf Karel de Goedelaan 34, 8500 Kortrijk, Belgium, cb@remove-this.vlakwa.be, +3256241261, www.vlakwa.be)

Weitere Informationen:
http://northsearegion.eu/nuredrain/


Water Co-Governance for sustainable ecosystems

Laufzeit: 01.01.2016 - 31.10.2021
Fördergeber: EU INTERREG VB
Inhalt: Die Herausforderung des Projektes „WaterCoG“ (Interreg V B) besteht darin, die unterschiedlichen nationalen und europäischen Richtlinien und Gesetze  in lokalen Maßnahmen zu integrieren, die von allen beteiligten Akteuren akzeptiert und unterstützt werden. Es werden Ansätze zur partizipativen, integrierten und ökosystem-orientierten Bewirtschaftung von Wasserressourcen getestet. In Zusammenarbeit mit transnationalen Partnern möchte der OOWV einen Leitfaden mit verschiedenen Kriterien entwickeln, der die Wasserversorger unterstützt, gemeinsam mit den Akteuren die nachhaltige Bewirtschaftung der Grundwasserressourcen gut vorzubereiten.
Federführender Projektpartner: The Rivers Trust, Großbritannien (The Rivers Trust, Rain-Charm House, Kyl-Cober parc, Stoke Climsland, Callington PL17 8PH, United Kingdom, Barry@remove-this.theriverstrust.org, +447551 364639, www.theriverstrust.org)

Weitere Informationen:
http://www.northsearegion.eu/watercog/about/


Aquares - Water reuse policies advancement for resource efficient European regions

Laufzeit: 01.06.2018 - 31.05.2023
Fördergeber: EU INTERREG Europe
Inhalt: Im Projekt AQUARES werden wir uns mit der Effizienzsteigerung der Ressource Wasser durch Wasserwiederverwendung beschäftigen. Dazu werden Strategien entwickelt und der öffentliche Dialog gefördert. Ziel des Projektes AQUARES ist es, bei allen Stakeholdern und insbesondere der politischen Ebene das Bewusstsein für das Thema Wasserwiederverwendung zu stärken und einen Konsens zwischen den Akteuren zu erzielen.
Federführender Projektpartner: Regional Government of Murcia, Ministry of Water, Agriculture, Livestock and Fisheries, Spanien (Murcia Country, Spain, jesusp.chazarra@remove-this.carm.es, +34 679 994 007, www.carm.es)

Erläuterungen zum Projekt

Weitere Informationen:
www.interregeurope.eu/aquares/
Pressemitteilung Aquares April 2020
Pressemitteilung Aquares Januar 2022


B-WaterSmart

Laufzeit: 01.09.2020 - 31.08.2024
Fördergeber: Horizon 2020 - Dieses Projekt wird im Rahmen der Zuschussvereinbarung Nr. 869171 vom Forschungs- und Innovationsprogramm Horizont 2020 der Europäischen Union finanziert.
Inhalt: An dem Forschungsprojekt „B-WaterSmart“ beteiligen sich 36 Organisationen aus acht Ländern mit unterschiedlichen Ansätzen. Alle eint das Ziel, Methoden, Werkzeuge und Verfahren zu entwickeln, alternative Wasserquellen verwendbar zu machen. So soll die Effizienz der Wassernutzung verbessert werden, um den Herausforderungen des Klimawandels – beispielsweise Wasserknappheit – besser begegnen zu können.
Zusammen mit der EnviroChemie GmbH soll hierfür eine Pilot-Anlage entwickelt und am Werk der DMK Group in Edewecht betrieben werden. Wasser, das bei bestimmten Verarbeitungsprozessen aus der Milch extrahiert wird, soll hier zu Wasser in Trinkwasserqualität aufbereitet und anschließend wiederverwendet werden. Geleitet wird das Projekt vom Rheinisch-Westfälischen Institut für Wasserforschung gGmbH.

Weitere Informationen:
Webseite b-watersmart.eu
Arikel "DVGW-Forschungsinstitut IWW koordiniert EU-Projekt B-WaterSmart"
Pressemitteilung B-WaterSmart September 2021
B-WaterSmart Magazin Ausgabe 1
Youtube Video "Auf dem Weg zur wassersmarten Region"

Abgeschlossene Projekte

Projekte mit regionaler Förderung

ZertLog

Erprobung und Einführung eines Zertifizierungssystems für die Verbringung von Wirtschaftsdüngern und Gärresten

Laufzeit: 2016 bis 2018
Fördergeber: Dieses Projekt wird aus Mitteln des Landes Niedersachsen gefördert.
Inhalt: Das Projekt ZertLog (Zertifizierte Logistikschiene) fügt sich als Teilprojekt 2 (TP2) ein in das aus drei Teilprojekten bestehende "Verbundprojekt ´Wirtschaftsdüngermanagement Niedersachen´" der Landwirtschaftskammer Niedersachsen. Im TP1 und TP3 werden die Anforderungen der abgebenden und aufnehmenden Regionen bearbeitet. Im eigenen Projekt TP2 (Zertlog), auch zu sehen als Bindeglied zwischenTP1 und TP3,  geht es um Unterstützung für die ordnungsgemäße Verbringung von überschüssigem Wirtschaftsdünger aus unserer Region in andere Teile Niedersachsens.
Kernpunkte des Vorhabens sind neben der Zertifizierung selbst auch:

  • die Mitarbeit an der Schaffung des zugehörigen rechtlichen Rahmens,
  • die Schaffung eines EDV-Systems zur lückenlosen Dokumentation (GPS) sowie
  • Beiträge zur Aufbereitung und Analyse von Wirtschaftsdünger, einschließlich der zugehörigen Qualitätssicherung.

Weitere Informationen:
www.lwk-niedersachsen.de/index.cfm/portal/betriebumwelt/nav/2092/article/29535.html
http://www.nmn-eg.de

Projekte mit Förderung des Bundes

Go-CAM - Implementierung strategischer Entwicklungsziele im Küstenzonenmanagement

Laufzeit: 01.06.2017 - 30.06.2021
Inhalt: Das Projekt beschäftigt sich mit der nachhaltigen Steuerung der Wasserversorgung bei den besonderen Herausforderungen in Küstenregionen. Mithilfe einer multikriteriellen Entscheidungsanalyse basierend auf allen wesentlichen Einflussfaktoren sollen regionale Handlungsoptionen abgeleitet werden. Am Ende wird ein integriertes, übertragbares Küstenzonenmodell entstehen, das Teil der Dialogplattform „Coastal Aquifer Management (CAM)“ ist. Durch Workshops werden die Zielgruppen und potentiellen Nutzer eingewiesen und mit eingebunden.

Weitere Informationen und Ergebnisse:
Informationen zum Projekt


MULTI-ReUse

Modulare Aufbereitung und Monitoring bei der Abwasser-Wiederverwendung

Laufzeit: 01.09.2016 - 31.12.2019
Fördergeber:  BMBF: Fördermaßnahme „Zukunftsfähige Technologien und Konzepte zur Erhöhung der Wasserverfügbarkeit durch Wasserwiederverwendung und Entsalzung“ (WavE)
Inhalt: Im BMBF-Förderprojekt MULTI-ReUse wurden Möglichkeiten/Optionen der Wiederverwendung von Abwasser als Brauchwasser für Industrie, Gewerbe und Landwirtschaft untersucht. Mit insgesamt neun Projektpartnern wurden Techniken und Methoden entwickelt und in einer großtechnischen Pilotanlage in Langzeitversuchen auf der Kläranlage Nordenham getestet. Dazu gehörten auch zuverlässige Verfahren zur Qualitätskontrolle des Wassers, ein Bewertungstool und Konzepte, wie die Ergebnisse an weiteren Standorten zur Schonung der Ressource Grundwasser genutzt werden können. Diese Aspekte wurden im Rahmen des Projektes MULTI-ReUse im Zeitraum vom August 2016 bis Dezember 2019 untersucht.
Federführender Projektpartner:IWW Rheinisch-Westfälisches Institut für Wasserforschung gemeinnützige GmbH iww-online.de

Weitere Informationen und Ergebnisse:
https://water-multi-reuse.org


HyReKA - Biologische bzw. hygienisch-medizinische Relevanz und Kontrolle Antibiotika-resistenter Krankheitserreger in klinischen, landwirtschaftlichen und kommunalen Abwässern und deren Bedeutung in Rohwässern

Laufzeit:  01.02.2016 – 31.12.2019
Fördergeber: BMBF-Fördermaßnahme „Risikomanagement von neuen Schadstoffen und Krankheitserregern im Wasserkreislauf (RiSKWa)“ im Förderschwerpunkt „Nachhaltiges Wassermanagement (NaWaM)“
Inhalt: In diesem Verbundvorhaben wurde die Ausbreitung antibiotikaresistenter Erreger aus Krankenhäusern, Tiermast- und Schlachtbetrieben sowie Flughäfen über die Abwässer und Kläranlagen in die Oberflächengewässer nachverfolgt. Darüber hinaus wurden in einer Großkläranlage neue Abwasserbehandlungstechniken getestet, mit denen resistente Erreger zurückgehalten werden können.
Federführender Projektpartner:
Ansprechpartner: Prof. Dr. med. Dr. h.c. Martin Exner, Direktor des Instituts für Hygiene und öffentliche Gesundheit, Universitätsklinikum Bonn, Sigmund-Freud-Str. 25, 53105 Bonn, +49 228 287-15520, martin.exner@remove-this.ukb.uni-bonn.de

Weitere Informationen und Ergebnisse:
http://www.hyreka.net/


NAWAK

Inhalt: Das Projekt NAWAK ist bereits abgeschlossen. Es hatte zum Ziel, nachhaltige Anpassungsstrategien für die Infrastruktur der Wasserwirtschaft unter den Bedingungen des klimatischen und demographischen Wandels zu entwickeln.
Vorhabenkoordination: Gesellschaft für Anlagen- und Reaktorsicherheit (GRS) mbH
Vorhabenpartner: TU Braunschweig, Leichtweiß-Institut für Wasserbau, Abteilung für Hydrologie, Wasserwirtschaft und Gewässerschutz (LWI), Oldenburgisch-Ostfriesischer Wasserverband (OOWV), Leibniz-Institut für Angewandte Geophysik (LIAG), Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN)
Assoziierte Partner: Wasserversorgungsverband Land Hadeln (WVV), Trinkwasserverband Stader Land (TWV), Heidewasser GmbH (HW)

Weitere Informationen zum Projekt NAWAK


STEER - Erhöhung der STEuerungskompetenz zur ERreichung der Ziele eines integrierten Wassermanagements

Laufzeit: 01.06.2017 - 31.07.2020
Inhalt: STEER beschäftigte sich mit der Koordination und Kooperation der Interessenvertreter bei den verschiedenen Nutzungsarten der Ressource Wasser. Im Rahmen des Projektes wurden mithilfe eines diagnostischen Ansatzes typische Probleme analysiert und geeignete Maßnahmen umgesetzt werden. Es wurde eine diagnostische Toolbox entwickelt, die länderübergreifend eingesetzt werden kann.

Weitere Informationen und Ergebnisse:
https://www.steer.uni-osnabrueck.de/
http://bmbf-grow.de/de/verbundprojekte/steer


Projekte mit Förderung der EU

Alle sieben Jahre werden die Finanzen der Europäischen Union durch die „Finanzielle Vorschau“ festgelegt sowie die Programme an neue Herausforderungen angepasst. Die EU-Projekte des OOWV, die in der Förderphase 2007- 2013 bewilligt wurden, haben wir erfolgreich beendet. Die dabei erzielten Ergebnisse wurden in die praktische Arbeit einbezogen und dienen nun als Grundlage für weitergehende Entscheidungen. In der neuen Förderphase 2014 - 2020 behandeln bereits bewilligte oder beantragte Projekte des OOWV Themen wie die nachhaltige Sicherung der Trinkwasserversorgung oder das Optimieren des Regen- und Abwassermanagements. 


Förderperiode 2014 – 2020

FRAMES Flood Resilient Areas by Multi-layered Safety - Hochwasserresiliente Gebiete durch Mehr-Ebenen-Sicherheit

Das Referat Forschung & Transfer der Jade Hochschule hat zusammen mit dem Lead Partner Provincie Zuid Holland und in Kooperation mit Projektpartnern aus dem Nordseeraum (Niederlande, Belgien, Dänemark und Großbritannien) sowie der Universität Oldenburg und dem Oldenburgisch-Ostfriesischen-Wasserverband OOWV die Idee zum Projekt FRAMES (Flood Resilient Areas by Multi-layEred Safety) entwickelt.
Ziel von FRAMES ist, den Umgang mit dem Hochwasserrisiko in der Praxis in verschiedenen Regionen des Nordseeraums vor dem Hintergrund des Klimawandels sowie der Umsetzung der Hochwasserrisikomanagement-Richtlinie der EU zu beleuchten. Die verschiedenen Elemente des Hochwasserrisikomanagements werden gleichberechtigt betrachtet. Anhand von Pilotgebieten wird geprüft, wo in der regionalen Umsetzung besondere Handlungsbedarfe bestehen und welcher Beitrag dazu aus FRAMES geleistet werden kann.

Kontakt:
Für die Jade Hochschule: Apl.-Prof. Dr. Helge Bormann, Referat Forschung und Transfer, Ofener Strasse 16/19, 26121 Oldenburg, +49 441/7708-3775, helge.bormann@remove-this.jade-hs.de

Weitere Informationen:
northsearegion.eu/frames/
https://www.jade-hs.de/jadewelt/forschung/detailseite/article/eu-foerdert-projekt-zum-hochwasserrisikomanagement/


Förderperiode 2007 – 2013

Denewa - Deutschland Nederlanske-Wassertechnologie

Denewa ist in zwei Teilprojekte unterteilt.

Teilprojekt „Wärme aus Abwasser“:
Hierin war das Thema: Nutzung von Abwärme aus dem Abwassersystem am Beispiel der Kanalnetze der Städte Oldenburg und Aurich – Konzepte und Modelle.

Abwasser wird mit einem hohen Energieeinsatz in den Siedlungs- und Produktionsprozessen erwärmt. Die Nutzung dieser Wärme ist ein neuartiger Beitrag zur Steigerung der Energieeffizienz und zur Schonung der Ressourcen.
Durch den Austausch über die Grenzen hinweg wird eine Stimulation des Innovationsprozesses erwartet. Die niederländischen, innovativen Lösungen aus der Wasserwirtschaft lassen sich sehr gut mit den deutschen technologischen Konzepten verbinden. So können beide Partner optimal voneinander lernen.
 
Teilprojekt „Dezentrale Behandlung von Krankenhausabwässern“:
Hierbei geht es um den Umgang der kommunalen Kläranlagen mit punktuell (z.B. über Krankenhausabwässer) oder flächig (z. B. über Haushalte) ins Kanalnetz eingebrachte Medikamentenrückstände.

Aufgrund verbesserter chemischer Analytik lassen sich immer mehr Arzneimittel in der Umwelt nachweisen. Daraus resultiert die Besorgnis über die Auswirkungen dieser Substanzen auf die Umwelt. Arzneimittel bzw. Medikamentenrückstände gelangen u.a. über menschliche Aktivitäten und Ausscheidungen in das häusliche Abwasser bzw. in das Krankenhausabwasser und schließlich über Kläranlagenabläufe in die Oberflächengewässer, z. T. über undichte Kanäle auch direkt ins Grundwasser.
Kläranlagen sind  in der Regel mit einer konventionellen Technik ausgestattet. Sie sind nicht in der Lage, ein breites Spektrum an Medikamentenrückständen ausreichend zurückzuhalten.
Diese Herausforderung trifft den OOWV insbesondere in Oldenburg, wo neben drei Krankenhäusern eine Vielzahl von Arztpraxen mit ans Kanalnetz angeschlossen ist. Ziel ist die Analyse der Inhaltsstoffe von Krankenhausabwässern und die Erarbeitung von möglichen Gefährdungen hierdurch für die Umwelt.

Vorhabenkoordination: Technologiezentrum Wetsus (Leeuwarden,NL)
Deutsche Vorhabenpartner im Bereich Oldenburg: OOWV, IRO GmbH Oldenburg, DE.ENCON
Weitere deutsche Vorhabenpartner: Stadt Aurich, Ing. Büro Kahn-Dehn
Niederländische Vorhabenpartner: Provinz Friesland, Technologie Institut Wetsus, Stadt Groningen

Weitere Informationen:
www.denewa.eu


WaterCAP Taskforce

Dieses Projekt hatte die Abstimmung des Bedarfs und des Wissensstandes in der Nordseeregion in Bezug auf Wasser und Klimawandel zum Thema.

Der OOWV beteiligte sich bereits an dem Interreg IVB Cluster Projekt WaterCAP (Oktober 2011- März 2013), das der Vernetzung von wasserwirtschaftlichen Experten und deren Know-How in der Nordseeregion diente. WaterCAP Taskforce hat dieses entstandene Netzwerk genutzt, um interessierten Regionen praxisorientierte Hilfe zur Verfügung zu stellen.

Ziel des Projektes war, den Austausch von Expertenwissen zu fördern sowie den Bedarf der Partnerregionen in Bezug auf Anpassungsstrategien an den Klimawandel zu erkunden.
Gleichzeitig wurden sogenannte Task Forces, bestehend aus Experten der Projektpartnerorganisationen, gebildet. Diese Expertengruppen haben die Partnerregionen, die Unterstützung anforderten, besucht und mit ihrem Know How Lösungsansätze erarbeitet.

Vorhabenkoordination: Central Denmark Region (DK)
Vorhabenpartner: OOWV, Knowledge Centre for Agriculture (DK), The Rivers Trust (GB), Provincie Drenthe (NL), Deltares (NL)

Weitere Informationen:
Interreg Nordsee


WaterCAP

Der OOWV war Partner in dem Interreg-IVB-Projekt mit dem Namen "WaterCAP". 

Hauptziel vom "WaterCAP" war, die Effekte des Klimawandels auf den Wasserkreislauf zu benennen. Weiterhin sollen die besten Anpassungsmöglichkeiten gefunden werden, um unsere Gesellschaft und Umwelt widerstandsfähiger in Bezug auf die Auswirkungen des Klimawandels zu machen. 

17 internationale Institutionen - z. B. die Universitäten Oldenburg, Hamburg, Aarhus (DK), Gent (BE), das Umweltministerium Dänemark, der Rat der Grafschaft Aberdeen (UK), die Provinzen Zeeland und Drenthe (NL) - die sich alle intensiv mit wasserwirtschaftlichen Themen und Anpassungsstrategien an den Klimawandel beschäftigen, arbeiteten in "WaterCAP" zusammen.

Weitere Informationen:
nothsearegion.eu
 


Cradle to Cradle - Islands

Inhalt dieses EU-Projektes war die Stärkung und Erhaltung der Selbstversorgung von Inseln im Nordseeraum im Hinblick auf Wasser, Energie und Abfall. Der OOWV versorgt die ostfriesischen Inseln Wangerooge, Spiekeroog, Langeoog und Baltrum. Besonders auf Langeoog und Spiekeroog ist der Erhalt der Trinkwassergewinnung und -versorgung von großem Interesse, da sie vom Festland unabhängig sind. 

Das Projekt trug den offiziellen Namen „Cradle to Cradle®-Islands“ – abgekürzt „C2C®I“. „Cradle to Cradle®“ bedeutet „von der Wiege zur Wiege“ oder vom „Ursprung zum Ursprung“ und hat den Anspruch, Rohstoffkreisläufe zu schließen. Auf den von uns versorgten Inseln ist ein geschlossener Wasserkreislauf unser Ziel – sowohl bei der Trinkwasserver- wie auch bei der Abwasserentsorgung.


Förderperiode 2000 – 2007

Water4all

Ein Projekt in Zusammenarbeit mit dem Niedersächsischen Landesbetriebes für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN), das Mittel und Wege zur Erreichung eines guten qualitativen und quantitativen Zustandes des Grundwassers diskutiert und in der Öffentlichkeit bekannt macht. 

Forschungsergebnisse zum Grundwasserschutz aus dem Bereich Weser-Ems wurden im Praxishandbuch zum Grundwasserschutz (2005) festgehalten.

Weitere Informationen:
www.water4all.nl


Hanse Passage

Das Projekt "Hanse Passage", das der OOWV in Kooperation mit der damaligen Landwirtschaftskammer Weser-Ems (heute Landwirtschaftskammer Niedersachsen) als Leadpartner initiierte, hat sich mit der Beteiligung der Öffentlichkeit auf nationaler Ebene und den administrativen Strukturen zur Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie beschäftigt. Im internationalen Rahmen wurden die administrativen Umsetzungsstrukturen verglichen und ein Erfahrungs- und Wissensaustausch zur Öffentlichkeitsbeteiligung und Umsetzung der WRRL vorangetrieben. 


Nolimp

Nolimp hatte sich der lokalen und regionalen Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie im Nordseeraum verpflichtet. Alle Partnerregionen führten Pilotprojekte in den Bereichen Maßnahmenplanung, Öffentlichkeitsarbeit oder Forschung durch. Der OOWV baute im Rahmen dieses Projektes beispielsweise den Lehrpfad zum Grundwasserschutz auf dem Biohof Bakenhus aus und erweiterte ihn um die Aspekte der Wasserrahmenrichtlinie.


Farmers for Nature

Das Ziel des internationalen Projektes „Farmers for Nature“ war die Einhaltung und nachhaltige Entwicklung ökologisch wertvoller Bereiche in den Projektregionen. Dies geschah in Kooperation mit den Landwirten und Interessenvertretern vor Ort und berücksichtigte die europäische Gesetzgebung. Das Projekt wollte gemeinsam mit den Betroffenen die Gewässerqualität entwickeln. Die frühzeitige Beteiligung der Interessenvertreter vor Ort sollte das gegenseitige Verständnis für die unterschiedlichen Fachperspektiven sowie die Umsetzung von Maßnahmen festigen.


ENMaR

Auch „ENMaR“ vernetzte die Teilnehmer und Akteure der Wasserrahmenrichtlinie im europäischen Zusammenhang, allerdings auf der kommunalen Ebene. Über Tagungen, Konferenzen und das Internet wurden aktuelle Entwicklungen und Implikationen der Wasserrahmenrichtlinie diskutiert und bekannt gemacht.

Nitrat

Nitrat (NO3-) ist eine Verbindung aus den lebenswichtigen Elementen Sauerstoff und Stickstoff; als Salz ist es leicht wasserlöslich und farblos.

Öffnet internen Link im aktuellen FensterWeitere Informationen zum Thema Nitrat finden Sie hier.

Umweltbildung

Wir informieren auf spielerische Art und Weise über vorbeugenden Grundwasserschutz und zeigen, dass es dabei auf Teamwork ankommt.

Öffnet internen Link im aktuellen FensterWeitere Informationen finden Sie hier.

Notfall

Im Notfall ist schnelles Benachrichtigen des OOWV wichtig – wir wissen, was zu tun ist.

Notfall-Hotline:

04401 6006